Cup-Tie
Cup-Tie
Was ist ein Cup-Tie?
Der Begriff Cup-Tie ist eine wichtige Bezeichnung im Fußball, die oft zu Verwirrung führt. Einfach ausgedrückt, beschreibt er die Teilnahme eines Spielers an einem Playoff- oder Pokalspiel für einen Verein. Ist ein Spieler in einem Wettbewerb für ein Team angetreten, wird er für den Rest der Saison an diesen Wettbewerb "gebunden". Das bedeutet, er kann in derselben Saison in diesem Wettbewerb nicht mehr für ein anderes Team spielen.
Warum ist ein Cup-Tie so wichtig?
Die Regelung verhindert, dass Spieler innerhalb einer Saison durch Vereinswechsel mehrfach in einem Wettbewerb antreten. Vor allem während der Transfer-Phase ist Cup-Tie ein wichtiger Faktor. Vereine achten genau darauf, ob ein Neuzugang schon für einen anderen Club im selben Wettbewerb gespielt hat.
Beispiel für einen Cup-Tie
Wenn ein Spieler im DFB-Pokal für Verein A auf dem Platz stand und anschließend in derselben Saison zu Verein B wechselt, darf er für Verein B nicht im DFB-Pokal spielen. Das schützt die Fairness des Wettbewerbs und sorgt für eine ausgeglichene Ausgangslage aller Mannschaften.
Wann wird von Cup-Tie gesprochen?
Die Rede von Cup-Tie ist hauptsächlich während der Winterpause und am Ende der Transferperiode im Sommer. Hier planen Teams ihre Kader und Strategie oft auch unter Berücksichtigung der Cup-Tie-Regel.
Änderungen und Ausnahmen
Bisweilen kann es Ausnahmen oder Änderungen der Cup-Tie Regel geben, vor allem in internationalen Wettbewerben wie der Champions League oder Europa League. Die UEFA hat beispielsweise diese Regel gelockert, sodass Spieler, die in der ersten Hälfte der Saison für einen Club gespielt haben, nach einem Wechsel im Winter für einen neuen Club in der K.O.-Phase antreten dürfen.
Zusammenfassung
Ein Cup-Tie ist also eine Regelung, die die Teilnahme eines Spielers an Pokalwettbewerben beschränkt, um die Integrität und Fairness des Sportes zu wahren. Für Vereine und Spieler ist es gleichermaßen wichtig, diese Regelung zu kennen und bei Transfers zu berücksichtigen.